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Hüttenwartung — der Jahreskalender

Halten Sie Ihre Hütte das ganze Jahr über in Topzustand mit unserem jährlichen Wartungskalender. Von der Frühjahrskontrolle bis zur Wintervorbereitung — hier erfahren Sie alles Saison für Saison.

Frühling — Inspektion und Vorbereitung

Wenn der Schnee schmilzt, ist es Zeit für die wichtigste Inspektion des Jahres. Überprüfen Sie das Dach auf Schäden durch die Schneelast des Winters — lose Dachziegel, Eiszapfen, die Regenrinnen heruntergerissen haben, und Undichtigkeiten in der Unterspannbahn. Inspizieren Sie das Fundament auf Frostschäden und Risse. Lüften Sie die gesamte Hütte gründlich, indem Sie alle Fenster und Türen mindestens ein paar Stunden öffnen. Überprüfen Sie Wasserleitungen auf Frostsprengungen und drehen Sie das Wasser vorsichtig auf. Kontrollieren Sie Terrasse und Treppe auf Fäulnisschäden und beurteilen Sie, ob neue Lasur oder Öl nötig ist. Die Frühjahrsreinigung von Schornstein und Kamin sollte ebenfalls auf der Liste stehen.

Sommer — Beizen, Streichen und Außenarbeiten

Der Sommer ist die beste Zeit für Außenwartung. Beizen oder streichen Sie die Fassade bei trockenem Wetter und Temperaturen zwischen 10 und 25 Grad. Überprüfen Sie Fensterrahmen und Türen auf Fäulnis und tauschen Sie verschlissene Dichtungsleisten aus. Mähen Sie das Gras regelmäßig und halten Sie Vegetation mindestens einen halben Meter von den Außenwänden entfernt, um Feuchtigkeit und Schädlinge zu vermeiden. Stellen Sie sicher, dass das Entwässerungssystem funktioniert und Oberflächenwasser vom Fundament weggeleitet wird. Der Sommer ist auch die Zeit, die Terrasse zu reinigen und zu imprägnieren, Zäune zu reparieren sowie Schuppen und Garage zu warten. Bestellen Sie Brennholz früh, um gute Preise und trockenes Holz für den Herbst zu sichern.

Herbst — Vorbereitung auf den Winter

Im Herbst geht es darum, die Hütte winterfest zu machen. Reinigen Sie Dachrinnen und Fallrohre von Laub und Schmutz, damit Schmelzwasser frei abfließen kann. Drehen Sie Außenwasserhähne ab und entleeren Sie die Wasserleitungen, wenn die Hütte im Winter nicht genutzt wird — Frostsprengung ist einer der häufigsten und teuersten Schäden an Hütten. Prüfen Sie, ob alle Fenster und Türen dicht schließen, und bringen Sie bei Bedarf zusätzliche Dichtungsleisten an. Füllen Sie den Holzschuppen und stellen Sie sicher, dass das Brennholz trocken ist. Überprüfen Sie Rauchmelder und Feuerlöscher. Räumen Sie Gartenmöbel und lose Gegenstände weg, die durch Schnee und Wind beschädigt werden könnten. Stellen Sie Mausefallen auf und dichten Sie Öffnungen ab, durch die Schädlinge eindringen könnten.

Winter — Überwachung und Schneemanagement

Behalten Sie im Winter die Schneelast auf dem Dach im Auge, besonders nach starkem Schneefall. Flachdächer und Dächer mit geringer Neigung sind besonders anfällig für Überlastung. Schaufeln Sie Schnee vom Fundament weg, um Feuchtigkeitsschäden beim Schmelzen zu vermeiden. Wenn die Hütte einen Warmwasserbereiter und eine Elektroanlage hat, stellen Sie sicher, dass die Innentemperatur über dem Gefrierpunkt bleibt — ein Frostschutz-Thermostat ist eine günstige Versicherung. Nutzen Sie die Hütte regelmäßig, wenn möglich; regelmäßiges Heizen und Lüften beugt Feuchtigkeit und Schimmel vor. Prüfen Sie, ob der Schornstein gut zieht, und heizen Sie mit trockenem Holz, um Rußbildung zu vermeiden. Winterwartung ist ebenso Vorbeugung wie Reparatur.